C# · WPF
KI als Code-Reviewer
Lernende reichen ihren Code ein und erhalten ein strukturiertes Feedback zu Lesbarkeit, Fehlern und Verbesserungen. Die Lösung schreiben sie weiterhin selbst.
Berufskolleg · Elektrotechnik · Informatik
Wie Lernende mit KI-Assistenten programmieren, Fehler finden und Konzepte verstehen – ohne dass das eigene Denken auf der Strecke bleibt. Erfahrungen, Szenarien und Material aus der Praxis.
01 — Ansatz
Lernende entwickeln zuerst einen eigenen Ansatz. Die KI kommt als Gegenüber dazu, das Rückfragen stellt und Fehler aufzeigt – nicht als Lösungsautomat.
KI-Ausgaben sind Hypothesen. Code wird getestet, Schaltungen werden nachgerechnet, Aussagen mit Datenblatt oder Fachbuch abgeglichen.
Bewertet wird nicht nur das Ergebnis, sondern die Begründung: Lernende erklären, was sie übernommen, verworfen und warum sie es geändert haben.
02 — Szenarien
Lernende reichen ihren Code ein und erhalten ein strukturiertes Feedback zu Lesbarkeit, Fehlern und Verbesserungen. Die Lösung schreiben sie weiterhin selbst.
Für den Programmiereinstieg: Die KI erklärt Variablen, Schleifen und Arrays mit Alltagsbildern und stellt Kontrollfragen, statt fertigen Sketch-Code zu liefern.
In IoT-Projekten hilft die KI beim Perspektivwechsel: Nutzerrollen durchspielen, Anforderungen hinterfragen, Risiken einer Sensorlösung benennen.
Lernende lassen sich einen Regelkreis erklären und müssen die Erklärung anschließend auf eine eigene Anlage übertragen – mit Skizze und Begründung.
03 — Material
Arbeitsblätter, Prompt-Vorlagen und Bewertungsraster zur freien Verwendung im eigenen Unterricht.
04 — Über mich
Lehrkraft für Elektrotechnik und Informatik an einem Berufskolleg.
Fragen, eigene Erfahrungen oder Ideen für neue Szenarien? Schreib mir.
E-Mail schreibenkontakt [at] hegermann.net